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Nicht Raucher mit E-Zigarette

Nicht Raucher mit E-Zigarette

Vom Raucher zum Dampfer zum Nichtraucher mit der E-Zigarette

Die Lobby der Tabakindustrie wird Informationen wie in diesem Artikel nur flüsternd bestätigen. Denn Nikotin bewährt sich seit Ewigkeiten als süchtig machendes Produkt mit gewaltigen Absatzzahlen weltweit. Doch immer mehr Raucher denken über eine Alternative nach. Dampfen mit der E-Zigarette muss sich seinen Platz hierbei erst erobern.

Aber immerhin fünf Prozent aller Hilfsmittel zum Nichtraucher werden schon von ihr bestimmt. Außerdem werden Dampfer von E-Zigaretten, die vorher nie geraucht hatten, keinesfalls davon abhängig oder gar zum Raucher. Einzig der Geschmack und die genüssliche Gewohnheit zählen.Nicht Raucher mit E-Zigarette

Zunächst: Raucherentwöhnung ist keine Minutenentscheidung

Zunächst einmal sollten Sie sich klarmachen, ob Sie sich als nikotinabhängig empfinden oder nur die Gewohnheit des Rauchens so lieben. Denn Sucht und Gewohnheit fühlen sich manchmal ähnlich an, müssen aber für eine echte Raucherentwöhnung unterschiedlich angegangen werden. Falls Sie Ihren Tabakkonsum nach diesen Kriterien nicht einschätzen können: Fragen Sie Ihre Familie, Ihre Arbeitskollegen oder andere Raucher, wie diese Ihr Rauchverhalten einschätzen. Oft werden Sie überraschende Antworten bekommen.

Beobachten Sie sich notfalls über einige Tage selbst sehr kritisch. Werden Sie unleidig, wenn Sie nicht in bestimmten Zeitabständen rauchen können, dann ist Ihr Körper sicher nikotinabhängig. Fühlen Sie sich nur manchmal gelangweilt, könnte das Rauchen eher eine feste, aber leichter entwöhnbare Gewohnheit sein. Die beste Nachricht an Ihrer eigenen Vorüberprüfung: Sowohl die Sucht als auch die Gewohnheit gewöhnen Sie sich langfristig mit dem Umstieg auf E-Zigaretten erfolgversprechend ab. Natürlich müssen Sie auch beim Dampfen aufmerksam für Ihr Verhalten bleiben, um nicht statt einer echten Raucherentwöhnung eine Suchtverlagerung zu riskieren.

Die richtige Vorgehensweise bei der Entwöhnung

Sofortiges Aufhören mit dem Rauchen schaffen nur ganz wenige Raucher. Je länger Sie schon Raucher sind, umso länger benötigen Sie auch Zeit zur Umstellung. Denn neben dem Nikotinverzicht sind Sie zugleich dabei, sich die Gewohnheit des Inhalierens von Rauch abzutrainieren. Daher sind diese folgenden Schritte eine gute Kombination, am sanftesten mit der E-Zigarette umsetzbar.

Schritt Eins: Dampfen statt Rauchen

Mit dem Kauf einer E-Zigarette beginnen Sie Ihre Umstellung vom Rauchen zum Dampfen. Dabei kann der Dampf zunächst noch die volle Nikotindosis enthalten, die Sie vom Gebrauch Ihrer bisherigen Zigaretten gewohnt sind. Aber schon jetzt bekommt Ihr Körper nicht mehr über 4.000 Stoffe zugeführt, sondern nur noch fünf (die Inhalte in E-Liquids). Zudem enthält Dampf überwiegend Wassermoleküle und keine Verbrennungsstoffe. Auch dies entlastet Ihren Körper sofort bei der Umstellung, ohne Entzugserscheinungen auszulösen. Die tägliche Häufigkeit des Rauchens kann ebenso für den Anfang noch gleich bleiben. Es kann eine Weile dauern, bis Sie die für Sie optimale Dichte des Dampfes, seine für Sie beste Temperatur und die für Ihre Nikotinabhängigkeit geeignete Nikotinkonzentration herausgefunden haben. Mit längeren oder kürzeren Mundstücken oder durch die Auswahl eines niedrigen oder höheren Widerstandes lässt sich das Dampferlebnis ganz exakt Ihrem neuen Dampfbedarf anpassen. Nun können Sie sich selbst testen und zum nächsten Schritt auf Ihrem Weg zum Nichtraucher mit Hilfe der E-Zigarette übergehen.

Schritt Zwei: Nikotingehalt beim Inhalieren allmählich absenken

Es ist bei E-Zigaretten mit Akkuträger möglich, die Dosis Nikotin pro Zug elektronisch zu regulieren. Anfangs müssen Sie das bei E-Liquids mit viel Nikotingehalt noch selbst steuern. Sobald sich Ihr Körper an weniger Nikotin gewöhnt hat, reichen auch E-Liquids mit grundsätzlich geringerem Nikotingehalt aus. Am besten haben Sie während dieses zweiten Entwöhnungsschrittes bereits leichtere Liquidvarianten vorrätig, noch besser gleich einen kleinen Vorrat an nikotinfreien E-Liquids. Sie werden in dieser Phase nämlich rasch feststellen, dass der Geschmack Sie mehr fasziniert als das Nikotin. Bald spüren Sie eher das Verlangen nach einem warmen Zug vom Dampf der E-Zigarette als nach der Auffüllung Ihres Suchtmittels Nikotin. Vor allem Raucher mit einer jahrzehntelangen Gewöhnung an Nikotin sind von diesem Effekt immer wieder angenehm überrascht. Tatsächlich lernt der Körper schnell, sich auf die Gewohnheit des Dampfens einzulassen und „vergisst“ das fehlende Nikotin durch die schrittweise Abwärtsdosierung. Nun kommt der entscheidende Schritt auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.

Schritt Drei: Umstieg auf nikotinfreie E-Liquids

Jetzt sind Sie soweit, mit den nikotinfreien Geschmäckern der E-Liquids Ihrer E-Zigarette zu experimentieren. Denn Sie ersetzen lediglich das beruhigende Empfinden des Inhalierens und bieten Ihren Geschmacksrezeptoren gleichzeitig erfrischende, intensive Geschmäcker entweder mit fruchtiger Basis oder andern exotischen Varianten an. Grundsätzlich können Sie sich in diesem dritten Schritt schon als erfolgreichen Nichtraucher betrachten. Aber noch behalten Sie die täglich mehrfache Gewohnheit bei, etwas zu inhalieren. Statt Rauch ist dies nun Dampf. Positiv daran ist, dass Sie Ihr Umfeld inzwischen längst nicht mehr mit dem Geruch verbrannter Zigarettenasche belästigen. Niemand wird maulen, wenn das kleine Dampfwölkchen aus Ihrer E-Zigarette ringelt. Trotzdem kann die bloße Gewohnheit des Dampfens Sie noch unzufrieden lassen. Deshalb haben Sie nun die Chance, durch viel Aufmerksamkeit für sich selbst aus der unausweichlichen, zwanghaften Gewohnheit einen gelegentlichen Genuss ohne Abhängigkeit von Dampfzeiten zu machen. Dafür eignet sich der nächste, vierte Schritt gut. Rauchen Aufhören mit der E-Zigarette

Schritt Vier: Verhalten kontrollieren und Gewohnheiten allmählich verändern

Ganz ehrlich? Vor allem starke Raucher empfinden den Zwang zur regelmäßigen Raucherpause als störend. Selbst diejenigen, die es gar nicht bemerken, müssen mit Dauerkritik nichtrauchender Arbeitskollegen, Freunde oder Familienmitglieder leben. Dieser Druck bewegt deutlich mehr Raucher zum Umstieg auf E-Zigaretten als die Entlastung des Körpers. Aber wenn Sie als Dampfer noch immer so häufig Dampfpause machen, bleibt Ihre Gewohnheit störend in Ihrer Tagesstruktur. Sie setzen sich dann selbst unter Druck, wenn eine bisher übliche Raucherpause verschoben ist oder ganz ausfällt. Prüfen Sie daher genau, wann Ihr Unterbewusstsein nach einem Zug aus der E-Zigarette verlangt. Ist es immer noch die „Zigarette danach“, also ein Belohnungszug nach einem guten Essen oder einer erledigten Arbeit oder nach Feierabend? Oder greifen Sie häufiger zur E-Zigarette während Wartezeiten in Behörden, am Bus, daheim auf die Familie? Selbst, wenn Sie nicht ganz auf das Dampfen verzichten müssen, ist der Genuss deutlich entspannter, wenn er nicht von bestimmten Zeitintervallen und Situationen abhängt.

Fazit: Grundsätzlich dürfen Sie sich endgültig als frei von einer Nikotin- und Rauchabhängigkeit betrachten, wenn ein ausgefallener Zug aus der E-Zigarette Sie nicht mehr in Nervosität versetzt und keinen nachteiligen Einfluss auf Ihre Laune hat. Der Weg dorthin gelingt mit Geduld und Aufmerksamkeit erfolgversprechend. Sobald das eingetreten ist: Herzlichen Glückwunsch zum Nichtraucher dank E-Zigarette!


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